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Archiv für die Kategorie ‘Online-Spenden / Online-Fundraising’

Deutscher Fundraising-Kongress in Fulda
13.4.2010, 15:45 Uhr

https://www.fundraisingkongress.de/skin/fund/site_img/nav/logo.gif

Morgen beginnt in Fulda der Deutsche Fundraising-Kongress, das größte Fundraisingtreffen im deutschsprachigen Raum. Auch wir werden vor Ort sein und sind mit am Stand von unserem Kooperationsparter HelpGroup vertreten.

An dieser Stelle noch einige Worte zu unserer Kooperation:

Der Fundraising-Dienstleister FundraisingBox, das Web 2.0 Spendenaktionsportal Helpedia, die Social Business Company HelpGroup und das Spendenportal HelpDirect haben eine langfristige strategische Kooperation zum Ausbau des deutschen Spendenwesens und der Unterstützung von Hilfsorganisationen vereinbart.

Der Spendenmarkt in Deutschland befindet sich im Umbruch wie nie zuvor. Onlinespenden, Web 2.0 Kommunikation und das Bedürfnis nach mehr Transparenz beim Verbraucher haben dazu geführt, dass in den letzten Jahren gänzlich neue Wege des Fundraising entstanden sind. Vier der wichtigsten Akteure des onlinebasierten Fundraising starten nun ab sofort eine gemeinsame umfangreiche strategische Kooperation, um als Partner der Hilfsorganisationen diese auf dem schwierigen Weg in ein neues Fundraising-Zeitalter zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Kooperation steht das Bündeln der Kräfte auf die jeweilige Kernkompetenz.

Mehr zu dieser Presseinformation in den Helpedia News.

Gerne stehen wir in Fulda für weitere Auskünfte bereit. Außerdem stellen wir auf dem Fundraising-Kongress den ersten Leitfaden “Social Media für NGOs - Werkzeuge, Kampagnen und Fundraising 2.0″ vor, der aktuell von der Agentur Nest, HelpGroup und Helpedia herausgegeben wurde.

Und natürlich sind wir auch schon sehr gespannt auf die Preisverleihung des “Deutschen Fundraisingpreises”.

Wir freuen uns auf Euren Besuch in Fulda!

re:campaign 2010
12.4.2010, 10:07 Uhr

re-campaign

Am 16. und 17. April präsentieren NGO-Experten und Webspezialisten auf der re:campaign 2010 die besten Kampagnen im Netz. Internationale Referenten und Fachleute der führenden deutschen Organisationen zeigen ihre Erfolgsbeispiele und geben wertvolle Tipps für die eigene Kampagnenarbeit. Die re:campaign findet im Rahmen der re:publica statt, die bereits am 14. April beginnt.

Am Freitag, 16.04. um 16 Uhr gibt es von Spendino und Helpedia eine Session zum Thema “Fundraising Modelle für Web 2.0 und Handy“. Wir freuen uns, den ein oder anderen von Euch, auf der re:campaign zu treffen.

Helpedias Kundenportal für den Deutschen Fundraisingpreis nominiert
15.3.2010, 16:13 Uhr

fundraisingverband

Das eigene Aktiv- und Fundraisingportal im Web 2.0 für Non-Profit-Organisationen der Helpedia GmbH ist für den Deutschen Fundraisingpreis 2010 in der Kategorie “Beste Fundraising Innovation” nominiert worden.

Das Helpedia-Kundenportal bietet Non-Profit-Organisationen ein vollständiges und personalisierbares Fundraising- und Kommunikationsportal für ihren Internetauftritt. Die Plattform wird als Software-as-a-Service-Lösung angeboten, d.h. die Organisation erhält ein erprobtes und von Helpedia technisch betreutes System. Die Organisationen bieten damit ihren Unterstützern direkte und erweiterte Möglichkeiten, für die Organisation zum Fundraiser, Botschafter und Multiplikator zu werden. In Verbindung mit den integrierten Social-Media-Anwendungen wie Widgets oder der  Facebook-Applikation erzielen Organisationen eine große Reichweite im Web 2.0 und erreichen neue, jüngere Spendergruppen.

Vom 11.-31. März können die Mitglieder des Deutschen Fundraisingverbandes hier abstimmen. Der Gewinner wird auf dem Deutschen  Fundraisingtag in Fulda am 15.4. bekannt gegeben.

Rettungsanker Haiti: Danke! - Ein Gastbeitrag von Johnny Haeusler (Spreeblick)
25.1.2010, 17:07 Uhr

Rettungsanker Haiti: Danke!

Es war ein Novum für Spreeblick und auch für mich als Person. Zum allerersten Mal habe ich vor einer Woche damit begonnen, meinen und unseren Namen mit einer Spendenaktion zu verbinden, unsere Leserinnen und Leser also direkt darum zu bitten, ihr Geld für einen bestimmten Zweck auszugeben.

Die Erdbeben-Katastrophe von Haiti, bei der mit über 100.000 Toten und einem Vielfachen an Verletzten gerechnet wird, und die das ohnehin von Armut und Chaos gebeutelte Land binnen weniger Minuten in den verzweifelten Kampf ums pure Überleben gestürzt hat, ist Grund genug, wenigstens in die eigene Tasche zu greifen und andere darum zu bitten. Zehntausende von Prothesen werden in den nächsten Wochen lt. SZ für die Überlebenden benötigt, hunderte von Notoperationen werden täglich unter freiem Himmel durchgeführt, und über allem schwebt die zusätzliche Angst vor Seuchen, Gewalt und Nachbeben. Die Angst davor, dass man von der Hölle in das dunkle Verlies darunter geschickt werden könnte.

Nur Schwerstzyniker und Gewohnheitsfatalisten können in einem solchen Fall darüber sinnieren, dass Geld nicht wirklich hilft und sich über “Gutmenschen” beschweren.

Es stimmt: Das Thema Hilfsorganisation (und Entwicklungshilfe nochmal mehr) ist viele Diskussionen wert. Es stimmt ebenfalls, dass alles, was mit Geld zu tun hat, auch ein Geschäft ist, von dem nicht nur in diesem Fall fatalerweise auch Leute profitieren, die alles andere als Katastrophenopfer sind. Und es ist ebenfalls richtig, dass Geld allein nicht hilft.

Ich betrachte Geldspenden dennoch als enorm wichtig und keineswegs als „Ablasshandel“, sondern als eine Art der Anteilnahme und Unterstützung derer, die tatsächlich helfen können. Ich behaupte, dass beinahe jede Spenderin, jeder Spender sich wünscht, den Mumm, das Know-How und die Ausbildung dafür zu haben, sich aktiv und vor Ort nützlich zu machen, ich behaupte, dass viele Menschen mehr tun würden als Geld zu geben, wenn sie könnten. Und ich weiß, dass vielen die Ambivalenz von Spendenaktionen sehr bewusst ist.

Weshalb ich mich umso mehr bedanke für euer Vertrauen in uns als „Absender“ der Rettungsanker-Aktion und auch für die Unterstützung bei der Verbreitung im Netz, die auch von Medien wie z.B. Der Westen, Welt Online und JoSchaefers für die Frankfurter am Sonntag kam und noch immer kommt.

Ich gehe davon aus, dass die „Zielsumme“ (viele Wörter sind in einem solchen Kontext erbärmlich und unangemessen) übers Wochenende erreicht wird. Die Aktion ist damit nicht beendet, Spenden sind weiterhin möglich, nötig und willkommen, das monetäre, symbolische „Ziel“ heben wir jedoch nicht noch einmal an.

Das wahre Wunschziel, solche und andere Tragödien gar nicht erst passieren zu lassen, kann niemals erreicht werden, weshalb wohl niemand eine Spendenaktion wirklich als „Rettung“ bezeichnen würde – es bleibt aber die Hoffnung, einen minimalen Hilfsbeitrag zu leisten. Ich gehe nach den Gesprächen mit „Aktion Deutschland Hilft“ beruhigt davon aus, dass euer Geld an einer richten Stelle angekommen ist.

Wir würden als Medium gerne mehr leisten als Spenden zu sammeln oder Reportagen zu verlinken. Ich konnte zwar in den vergangenen Tagen mit Hilfe einiger Leser/innen Kontakte zu Menschen auf Haiti und/ oder Freunden dieser Haitianer aufnehmen und sie um kurze Dialoge, Berichte oder Eindrücke bitten, ich bin aber enorm schlecht darin, bei solchen Ereignissen „nachzuhaken“. Ich gehe davon aus, dass man auf Haiti wichtigeres zu tun hat, als Texte zu tippen oder mit mir zu skypen, habe vollstes Verständnis dafür und mag den Leuten nicht auf den Wecker gehen und damit im Weg stehen.

Johnny Haeusler

Online-Fundraising in Krisenzeiten
23.1.2010, 15:50 Uhr

Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Haiti nutzen Hilfsorganisationen vermehrt neben SMS Spenden auch Online-Fundraising Maßnahmen - und das mit Erfolg!

ADH Twitter

Updates und Spendenaufrufe erreichen uns nicht nur im TV, sondern via Twitter undFacebook. Hilfsorganisationen wie Aktion Deutschland Hilft, die Kindernothilfe oder UNICEF treten in direkten Kontakt zu ihren Spendern, berichten über die Schwierigkeiten und die Erfolge im Krisengebiet und rufen zum Spenden im Internet auf.

Schon kurz nach dem Erdbeben wurden wir via Twitter und Blogs über die Situation in Haiti informiert und auf dem Laufenden gehalten - auch was die benötigte Unterstützung und unsere Möglichkeiten der Hilfestellung betrifft.

Vorbei sind die Zeiten, in denen wir eine Überweisung ausgefüllt und an eine Organisation “ohne Gesicht” verschickt haben. Heute identifizieren wir die Personen, die Hilfskräfte hinter den Organsiationsapparaten, denen unsere Spende das Helfen ermöglichen soll.

Die Anonymität des Spendens ist passé - das macht das Spendenverhalten für die Opfer in Haiti deutlich.

Das ist nur ein Beispiel für den Nutzen der Web 2.0 Tools während Katastrophenzeiten und zeigt, dass Online-Fundraising ein Teil der Fundraising-Mittel für große und kleine Hilfsorganisationen geworden ist.