Hier wie immer das Spannendste, was wir in den letzten Tagen im Internet von und über den gemeinnützigen Sektor gefunden haben (tagesaktuelle Links gibt’s rechts in der Sidebar):
Teilnehmerstimmen von KarmaKonsum 2008
Christoph Harrach berichtet über die Stimmung auf der KarmaKonsum 2008 und dem daran angeschlossenen Greencamp. Im Nachhinein schade, dass ich nicht dabei war, aber man kann halt nicht alles mitnehmen…
Unternehmen fördern ehrenamtliche Tätigkeit
Betterplace berichtet über die Vorteile, die Unternehmen davon haben, wenn sie ihre MitarbeiterInnen bei ehrenamtlichem Engagement unterstützen (sogenanntes Corporate Volunteering). Definitiv ein spannendes Thema über welches auch wir von Helpedia uns Gedanken machen. Wer mehr wissen will, dem sei der oben verlinkte Blogbeitrag, oder aber ein Blick über den großen Teich empfohlen. Eines unserer Vorbilder aus den USA (VolunteerMatch), präsentiert auf dieser Seite einige recht interessante Angebote. Die Zusammenfassung einer sehr interessanten Studie von Deloitte und Touche findet sich hier.
One click giving infrastructure (englisch)
Lucy Bernholz listet einige der bekanntesten Onlinespendenplattformen aus den USA auf und sieht die Notwendigkeit für eine Meta-Seite, auf der man alle Lösungen aus einer Hand bekommt. Dadurch könnte nicht nur die Zusammenarbeit untereinander verbessert werden, sondern auch die Bekanntheit der Projekte insgesamt erhöht werden. Mir scheint, die Argumentation könnte man auch auf andere Länder übertragen…
Disney Acquires IdealBite For $15 Million (englisch)
Nachdem Discovery Communications im letzten Jahr die Ökonewsseite/-blog Treehugger für 10 Mio. US$ übernahm, hat nun auch Disney begonnen in diesem Bereich auf Einkaufstour zu gehen und sich die Öko-Tipps Seite Idealbite für 15 Mio. US$ einverleibt (andere Quellen gehen sogar von 20 Mio US$ aus). Utopia und Co. dürfte diese Nachricht sicherlich neuen Mut gegeben haben…
Net Grants (englisch)
Sean Stannard-Stockton berichtet über das Prinzip des Net Grants, welches ich mal ganz frei mit Netto-Förderung übersetze. Was man sich darunter vorstellen kann, wird durch folgendes Beispiel klar: Eine Stiftung vergibt eine Förderung in Höhe von 100.000 €, auf die sich gemeinnützige Initiativen bewerben können. Wenn sich jetzt 100 Organisationen bewerben und jede Organisation für die Bewerbung 1.000€ investiert (wenn man Personalkosten hinzurechnet nicht unrealisitisch), dann ist die ganze Angelegenheit ein Nullsummenspiel bzw. eine absurd anmutende Umverteilung. Auch wenn das ein Extrembeispiel sein mag, so macht es doch definitiv Sinn, derartige Überlegung bei der Vergabe von Fördergeldern im Hinterkopf zu behalten.




Erstellt am 19.6.2008 um 12:02
[...] zu dieser Diskussion kommt via Bloglines und Helpedia der Link auf einen Blogbeitrag von Lucy Bernholz von Philanthropy 2173 . Bernholz schildert die [...]